Räume der Erinnerung

"Zukunft braucht Erinnerung"
Erinnerungsräume sind notwendig, so wie auch bestimmte Riten, um dem Vergessen zu wehren. Erinnerung eröffnet auch Zukunft. Die Überlieferung hilft uns, Identität herzustellen, sie aufzubewahren und für die Gestaltung der Zukunft fruchtbar zu machen. Noch vor wenigen Jahren waren die hier aufgelisteten Museen undenkbar oder gerade erst als eine Notwendigkeit erfasst. Inzwischen haben sie Massstäbe für das Erinnern gesetzt.

In Japan hat sich Pfarrer Shoji, der ehemalige Generalsekretär des NCCJ und Mitglied der jap. Arbeitsgruppe für "Demokratie in Korea" in den 70-90er Jahren, als Mitbegründer einer Stiftung Korai Museum in Tokyo betätigt. Es ist das erste Museum in Japan, das sich der so sehr belasteten Geschichte der Beziehungen zwischen Korea und Japan widmet. Lynchjustiz, Zwangsarbeiter, Kolonialisierung, Comfort Women, Textbücher usw. gehören zu den Brennpunkten des Museums. In immer neuen Projekten werden die für alle Koreaner und viele Japaner leidvollen Beziehungen zwischen Japan und Korea thematisiert.

Women's Active Museum WAM - Tokyo
eröffnet am 1. August 2005 >mehr
Den Haag
Matsui Yayori

Kwangju - 18. Mai 1980
"Ah, Gwangju, du das Kreuz der Nation" von KIM Joon-Tae
>2009
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Kwangju: The May-Mothers'-House
These are widows and mothers of men and women killed in the 1980 uprising for democracy in Gwangju, South Korea. May Mothers House gives women an opportunity to talk about and heal their trauma.

Krieg auf der koreanischen Halbinsel, Juni 1950-Juli 1953

Cheju-do (Jeju-do)
"Tötet alle, verbrennt alles"
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Gedenkstätten in Korea

ZwangsarbeiterInnen Japans im II. Weltkrieg
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Ehemalioge Zwangsarbeiterin YANG Geum-Deok, 81 Jahre,
nachdem sie ihr 99-Yen Entschädigung von nJapan erhalten hatte.
Gedenken in Japan

Geschichtsinterpretationen in Ostasien
China - Japan - Korea
Toyohiko KAGAWA (1888-1960)
Kagawa Toyohiko starb am 23. April 1960 - also vor 50 Jahren.
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KIM Dae-Jung Presidential Library & Museum - Korea
Im Januarv 2003 fällt die Entscheidung, die von Kim Dae-Jung gesammelten Dokumente und das Haus, in dem sie bis dahin aufbewahrt wurden, der Yonsei-Universität in Seoul zu schenken. Die Eröffnung fand am 3. November 2003 statt.
Ziele: (1) Festigung der Demokratie (in Korea), (2) Stärkung des Friedens (in Ostasien), (3) Kampf gegen Armut (weltweit)
Direktor: Prof. Dr. RHYU Sang-Young, Yonsei-University
in Ostasien