Der 10. Jahresbricht des AEPM zitiert aus der 10 Jahre zuvor beschlossenen Satzung des Vereins.
















OAM - DOAM - SOAM


4.Juni 1884
Gründung des AEPM

1929
Umbenennung in Ostasienmission

1945
Trennung des schweizerischen Zweiges und Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission (SOAM)

1952
Gründung der Deutschen Ostasienmission (DOAM)

1992
Vereinigung von OAM (im Bereich der ehemaligen DDR) und DOAM (im Bereich der ehemaligen BRD) zur Deutschen Ostasienmission DOAM.

2002
Vereinbarung zu enger Zusammenrabeit von SOAM und DOAM


OAM
Der AEPM benannte sich 1929 offiziell um in "Ostasienmission" oder OAM um. Der Titel hatte schon seit 1921 als Untertitel Verwendung gefunden. Das sollte aber nicht bedeuten, dass der Verein für alle Zeiten sich auf Mission in Ostasien beschränken wollte...

Missionare
Die Missionare des AEPM in Japan bis 1894:

Spinner, Wilfried 1885-91
Schmiedel, Otto 1887-92
Diercks, Auguste 1889-94
Munzinger, Carl 1890-95
Brinkmann, Fr. 1892-93
Christlieb, Max 1892-99

in China (Shanghai) bis 1894:

Faber, Ernst 1885-99
Kranz, Paul 1892-1902
Hackmann, H. 1894-


Taufe 1911
Im 28. Jahresbericht des AEPM über das Jahr 1911 berichtet Missionar Emil Schroeder von den spezifischen Schwierigkeiten in Japan Christ zu werden. und erzählt dann von einer Taufe in Kamitomisaka/ Tokyo:

"Es wurde ein Lehrer getauft. Pfr. Takano stellte ihn vor. Er begrüßte ihn mit herzlichen Worten. Dann trat der Herr selber vor den Altar und schilderte nun, wie er einmal von einem Freunde in eine christliche Kirche mitgenommen worden sei. Da habe ihn, der bisher gleichgültig an der christlichen Lehre vorübergegangen sei, gepackt, wie der Prediger von dem Glück des Vertrauens auf Gott geredet habe. Das sei zehn Jahre her. Immer, wenn er in eine schwierige Lage gekommen sei, habe er an diese Worte denken müssen. Aber dann habe er wieder ohne Nachsinnen weiter gelebt. Er habe nun einen Freund, der Christ sei. Mit dem habe er öfters über christliche Fragen gesprochen. Das habe ihm Lust gemacht, mehr zu hören. So sei er zu Pfr. Takano gekommen. Der habe ihn unterwiesen und nun bäte er um Aufnahme.

Pfr. Takano legte ihm nach diesem Bekenntnis das ernste Taufgelübde dar und auf das ernste Versprechen hin taufte er ihn.

Ein Gemeindeglied begrüßte ihn nun als Bruder und bat, zu ihnen Vertrauen und Freundschaft zu haben, sie wollten auch treu zu ihm sein. Auch eine Frau begrüßte ihn herzlichst.

Nach dem Gottesdienst feierte man eine Agape, d.h. wie die alten Christen taten, tat man auch diesmal, man feierte das Abendmahl zusammen und aß nachher gemeinsam das Mittagsmahl.