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Aus der Arbeit des Ev. Missionswerks in Südwestdeutschland
Mit der Gründung des EMS sind alle operativen Aufgaben der DOAM an die beiden Missionswerke zu Stuttgart (EMS) und Berlin (BMW) abgegeben worden. Die DOAM sieht sich darum in der Verantwortung, die Arbeit der Missionswerke in Ostasien und deren Zusammenarbeit mit den dortigen Partnern zu unterstützen.
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Die Synode 2009-2014
Präsident: Oberkirchenrat Walter Schneider (Darmstadt)
Stellvertreter: Pfrin Bärbel Schäfer (Karlsruhe) und Frau Margret Maier (Stuttgart)
Der Mission Council 2009-2014 (internationale Zusammensetzung)
Vorsitz: Pfarrer Eberhard Will (Kassel)
Stellvertreter: Pfrin Marianne Wagner (Landau) und Dr. Habib Badr (Beirut)
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Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland EMS
Der Internationale Missionsrat des EMS hat am 12. Juni 2010 die folgende Resolution einstimmig beschlossen
und an das Netzwerk für Frieden auf der koreanischen Halbinsel weitergereicht.
"Mission Council expresses its solidarity with the Korean people in their search
for peace and reunification on the Korean peninsula. The EMS fellowship
fervently pray for the reunification of South and North Korea, who have now
suffered nearly 60 years of tension, separation and alienation which followed
the devastating war of 1950 to 1953. Furthermore we fully support all
initiatives calling for the replacement of the present armistice agreement by a
just and lasting peace treaty between North and South Korea and the other
countries involved in the war ensuring reconciliation and reunification of the
Peninsula, as e.g. the signature petition initiated by PROK."
(Anm.: EMS = „Evangelische Mission in Solidarität“ (Evangelical
Mission in Solidarity) [formerly Evangelisches Missionswerk in
Südwestdeutschland]; PROK =
Presbyterian Church in the Republic in Korea)
Vom Waffenstillstand zu einem Friedensvertrag: Schritte auf diesem Wege, wie
klein oder groß auch immer, müssen vorbereitet und gegangen werden. Z. B.
Beendigung der wirtschaftlichen Sanktionen, unter denen vor allem die einfachen
Menschen leiden. Das mehrmals aufgenommene und immer wieder abgebrochene oder
zumindest unterbrochene Gespräch auf verschiedenen Ebenen muss ernsthaft
gesucht und durchgehalten werden. Drohungen helfen keiner Seite weiter. Nach fast 60 Jahren herrscht auf der koreanischen
Halbinsel nur ein Waffenstillstand – der schnell in einen Krieg einmünden
könnte. – Auch die Christian Conference in Asia CCA unterstützt für Ihre
Mitgliedskirchen diese Bemühungen: „CCA,
which co-organized the International Consultation on Korean Reunification,
which culminated the celebration of the 25 years of the Tozanso ecumenical
process, joins the international ecumenical community in condemning all types
of violence and support all efforts aimed at peace negotiations and dialogue. “ (PS, 2010-06-17)
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Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland EMS

EMS setzt Zeichen der Solidarität zum 60. Jahrestag des Koreakriegs:
Aufruf zur Fürbitte für Korea und
zur Unterschriftenaktion
Aus Anlass des 60. Jahrestags des Beginns des
Koreakrieges hat der internationale EMS-Missionsrat seine Solidarität mit den Menschen in Korea in ihrer Suche
nach Frieden, Versöhnung und Wiedervereinigung auf der
koreanischen Halbinsel zum Ausdruck gebracht. Während des Krieges, der vor 60
Jahren ausbrach, wurde die gesamte
koreanische Halbinsel in Schutt und Asche gelegt, Millionen Menschen verloren
ihr Leben, und bis heute ist das
koreanische Volk durch eine undurchdringliche Grenze getrennt. Beendet wurde
der Krieg 1953 durch einen Waffenstillstand. „Für uns Koreanerinnen und
Koreaner bedeutet dies, dass wir uns faktisch noch immer in einem Kriegszustand
befinden und nie sicher sein können, dass es nicht zu neuen Feindseligkeiten kommt“,
betonte Pfr. LEE Hoon-Sam, der Vertreter der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK) beim
EMS-Missionsrat.
„Aufruf zum Gebet“ für Korea
Als Zeichen der Anteilnahme am Leiden des koreanischen Volkes bittet das
EMS die Kirchen in einem „Aufruf zum Gebet“, für Versöhnung und Wiedervereinigung des noch immer
geteilten Korea einzutreten.
Aus Anlass des Kriegsbeginns am 25. Juni
1950 werden die Gemeinden eingeladen, das Gebet für Korea in ihre Fürbitten in den Gottesdiensten ab dem
27. Juni 2010 aufzunehmen. (››› Das Gebet für Korea
steht auf der EMS-Homepage zum Herunterladen bereit: www.ems-online.org) oder > hier.
Unterschriftenaktion für Friedensvertrag
Als ein Zeichen der Solidarität unterstützt die internationale
EMS-Gemeinschaft darüber hinaus alle Bemühungen,
das bis heute bestehende Waffenstillstandsabkommen durch einen dauerhaften Friedensvertrag
zu ersetzen, der Versöhnung und Wiedervereinigung auf der koreanischen
Halbinsel ermöglichen soll. Pfarrer LEE
Hoon-Sam betonte in seiner Rede vor dem EMS-Missionsrat: “Wir sind dankbar für die Fürbitte und die Unterstützung,
die wir in den vergangenen Jahrzehnten in unserem Einsatz für Demokratie und Menschenrechte aus
dem EMS erfahren haben. Ohne diese internationale Solidarität wäre Korea
auch heute noch kein demokratisches Land. Wir brauchen aber auch auf unserem
weiteren Weg zu Frieden und Wiedervereinigung die Gebete und die Solidarität
des EMS und der ökumenischen Bewegung insgesamt“. Der EMS-Missionsrat
unterstützt die Unterschriftenaktion, die die PROK ins Leben gerufen hat, und bittet darum, sich an ihr zu
beteiligen. (››› Formulare der Unterschriftenaktion
stehen auf der Homepage des EMS zum Herunterladen bereit: www.ems-online.org) oder > hier.
››› Die Presbyterianischen Kirche in der Republik
Korea (PROK) gehört gemeinsam mit weiteren 22 Kirchen und fünf Missionsgesellschaften in
10 Ländern in Asien, Afrika, dem Nahen Osten und Europa zur internationalen
EMS-Gemeinschaft. Die PROK versteht sich als Kirche, deren Mission es unter
anderem ist, in ökumenischer Verbundenheit für Demokratie, Menschenrechte,
Frieden und Versöhnung einzutreten.
››› Das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland e.V. (EMS) versteht sich als Gemeinschaft von Kirchen und Missionen in
internationaler Solidarität und Partnerschaft. Es setzt sich ein für weltweite
Mission und kirchliche Zusammenarbeit.
Informationen:
Lutz Drescher,
Verbindungsreferent Ostasien und Indien Tel.: +49 711 636 78 -30, drescher@ems-online.org
Weitere
Informationen:
Gerd Sander, Pressesprecher
Tel.: +49 711 636 78 -85, Mobil: +49 178
636 78 33, sander@ems-online.org
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Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland EMS
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Ev. Missionswerk in Südwestdeutschland
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1952
Gründung der Deutschen Ostasienmission (DOAM)
1972
Gründung des Evang. Missionswerkes in Südwestdeutschland EMS
1973
Gründung des Berliner Missionswerks BMW
1992
Vereinigung von OAM (im Bereich der ehemaligen DDR) und DOAM (im Bereich der ehemaligen BRD) zur Deutschen Ostasienmission DOAM.
2007
Letzte Satzungänderung
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Die "Resolution" als pdf-Datei > hier.
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"EMS setzt Zeichen..." als pdf-Datei
Deutsch > hier
English > hier
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"Aufruf zum Gebet" als pdf-Datei > hier
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Unterschriftenaktion - Formular zum Ausdrucken Deutsch > hier
English > hier |
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