Die Deutsche Ostasienmission
entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Resten der OAM. Die förmliche Neugründung fand 1952 statt (Satzung 1952). Im selben Jahr wurde der letzte Missionar der OAM in China: Dr. Wilhelm Seufert (1885-1974), von der kommunistischen Regierung ausgewiesen.
Als erster deutscher Mitarbeiter nach dem 2. Weltkrieg in Japan wurde 1951 Pfr. Harald Oehler (1913-1980) ausgesandt. Er war gleichzeitig Pfarrer der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Tokyo.
Noch war nichts zu spüren von partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Vereinigten Kirche Christi in Japan (Kyodan), obwohl die Gemeinden der OAM alle inzwischen Gemeinden dieser Kirche geworden waren.
Erst nach 1961 (New Delhi) wuchs sowohl in Japan als auch in (West-) Deutschland langsam das Bewußtsein dafür, dass Mission keine einseitige Angelegenheit sein kann: das Ende der Einbahnstraße wurde auch von der japanischen Kirche gefordert. Die DOAM reagierte darauf allerdings nur langsam.
Ab 1975 kam es dann zu Aussendungen auf Grund von Anforderungen aus Japan. Im darauffolgenden Jahr wurde der Grund gelegt für das Tomisaka Christian Center (TCC), das fortan selbständig und ohne Kontrolle durch die deutschen Partner, seine Aufgaben entwickelte, sein Programm durchführte und zum Nutzen vieler weit über die Kirche hinaus wirkte.
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