Pfr. Solomon Benjamin, der seit 2016 das Verbindungsreferat Indien und Ostasien in der EMS geleitet hat, wurde am 26. November in einem Gottesdienst und mit einem Empfang in Stuttgart in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Die DOAM ist ihm für sein vielfältiges Wirken, insbesondere in der Verbindung zu Kirchen in Korea und Japan sehr dankbar, konnte sie doch immer wieder daran anknüpfen. Sein Interesse am interreligiösen Lernen zeigte sich z.B. in seinem Engagement in der EMS für ein neues interreligiöses Studienprogramm am Henry-Martyn-Institut in Hyderabad, Indien, neben dem bereits bestehenden in Japan. Darüber hinaus begleitete Benjamin den Prozess, außer der südindischen noch eine zweite große Kirche Indiens, nämlich die von Nordindien, in die EMS-Familie aufzunehmen (2024).
Nach dem Beschluss des internationalen Missionsrats wird in der Konsequenz in der Geschäftsstelle das zwischenzeitliche „Verbindungsreferat Indien und Ostasien“ wieder in ein Indien- und ein Ostasienreferat geteilt. Dies hatte die DOAM aufgrund der übergroßen Arbeitsbelastung im Referat schon lange angemahnt. Beide Referent*innenstellen sollen nun möglichst zu 100% wieder besetzt werden, was allerdings nur mit Hilfe finanzieller Unterstützung der indischen bzw. koreanischen Kirchen gelingen kann. Die Nachfolge von Solomon Benjamin (CSI) wird für den Bereich Ostasien Rev. HAN Kang-Hee (PROK) antreten. Der PROK gebührt großer Dank, dass sie dies durch ihren finanziellen Beitrag ermöglicht und damit der Internationalisierung der EMS-Gemeinschaft sichtbar Ausdruck verleiht.
CHR