2019: INOCK Kim-Seifert - Bilder, die berühren

März - 6. April 2019  Galerie Gedok am Römerkreis
https://www.gedok-heidelberg.de/ 
inock01 540GEDOK Heidelberg e.V.,  Römerstraße 22,  69115 Heidelberg

Ausstellung von und mit Frau Inock Kim-Seifert
Fotos: Inock
Galerie Gedok

Zum Problem der "Trostfrauen" des jap. Militärs im II.Weltkrieg 

 

Vortrag und Interpretation von Dr. Orpel
12.03.2019 

"Bilder die berühren" 

 inock unsere geschichte 540Details of History and Culture, 2012

 inock 2muetter 2kinder 540Maya und Maria (Zwei Mütter)

inock wie ein schwert 540Geschenke des Kaisers 

Collage:  koreanische Frauen, "Comfort Women", die jap. Soldaten als Sexsklaven zu dienen hatten, und ein jap. Militärsäbel von 1942. Wurde eine der Frauen auf der Flucht ergirffen, zerschlugen die Soldaten ihre Füße mit dem Säbel.

 inock schaufenster 540100 Peitschenhiebe, 2011, Acryl 100x70cm

inock cw und tenno 2012 540Comfort Women and Tenno. 2012, Acryl auf Leinwand 100x150. Ende des 2. Weltkriegs sind die Comfort WSomen ffrei. Aber für viele ist ein normales Leben unmöglich - viele begehen Selbstmord.

 

 inock mit lee okseon 2013 540Inock Seifert mit Frau LEE Ok-Seon (2013)

Im August 2013 habe ich in Darmstadt eine Koreanerin getroffen. Sie war zu einer Veranstaltung aus Korea gekommen. Ihr Name ist Lee Ok-Seon. Sie wurde von den Japanern als Comfort Women verschleppt. 
Was sie erzählte, gebe ich hier in Deutsch wieder :

„Im Jahre 1942 lief ich auf der Straße, als mich zwei Japanische Polizisten verhafteten und mich zu einem Zug brachten.
Ich war 14 und von diesem Tag an sollte ich meine Eltern und meine Geschwister nie wieder sehen.
60 Jahre später kehrte ich nach Korea zurück, alle waren tot und auch ich fand mich selbst als tot registriert.
Der Lagerort an dem ich Comfort Women war glich einem Schlachthof.
Ich versuchte zu fliehen. Zahlreich Schnitte die mir japanische Soldaten mit dem Messer zufügten, zierten meine Arme bereits.
Nach meiner missglückten Flucht, sagte man mir, sie sorgen dafür, dass ich nicht mehr fliehen kann und hackten mir überhalb der Zehen in den Fuß. Den Knochen durchtrennten sie nicht, aber der große tiefe Fleischwunden Mulde ist heute nach zu sehen.
Ich bin heute hier in Deutschland, um unsere Geschichte über die Grenzen Koreas hinaus zu tragen.
Die Welt soll Bescheid wissen, dass solch eine Grausamkeit nicht noch einmal geschehen kann und Schmerzen, wie wir sie erfahren, nicht erneut auftreten.“ ---- Darmstadt 29 Aug. 2013

inock schaufenster2 540Friend, 2014, Acryl 120x140cm

inock hunger 2009 540Hunger. 2009, Öl auf Leinwand 80x120

 

 inock bei der ausstellung 540Vernissage in der GEDOK Galerie Heidelberg am 23.02.2019