Studientagung Berlin 2020 - Materialien

Wirtschaft Chinas: 

MERICS 17.01.2020
Chinas Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr trotz vieler schwieriger Herausforderungen gut geschlagen: Das Wachstum lag 2019 bei stabilen 6,1 Prozent, ungeachtet der verschlechterten Beziehungen zu den USA und der erheblichen Anstrengungen, Risiken der binnenchinesischen Finanzmärkte in den Griff zu bekommen.
2020 erwarten die chinesische Wirtschaft weitere Herausforderungen: Das Wachstum dürfte sich weiter verlangsamen, auch die weiter bestehenden Differenzen mit den USA und die Corona-Epidemie könnten zur Belastung werden. Vor dem 2021 anstehenden 100. Geburtstag der Kommunistischen Partei Chinas wird die Regierung zudem die Stabilität der Wirtschaft sicherstellen wollen – weitere Stimulus-Maßnahmen sind nicht auszuschließen.
In der aktuellen Ausgabe der MERICS Economic Indicators analysieren die Wirtschaftsexperten Max J. Zenglein und Maximilian Kärnfelt die Daten der chinesischen Wirtschaft im vergangenen Quartal und über das gesamte Jahr 2019 und werfen einen Blick in die Zukunft.
Das Fokusthema dieser Ausgabe widmet sich Hongkongs Zukunft als Finanzzentrum, das bis heute Chinas wichtigster Zugang zu internationalen Kapitalmärkten ist. Beijings Umgang mit der Protestbewegung gefährdet nach der Analyse Zengleins dieses eingespielte System. Andere Finanzzentren wie London und Singapur könnten Hongkong – noch – nicht ersetzen. China wird in Sachen Finanztransfers noch auf geraume Zeit auf Hongkong angewiesen sein.
Sie können die aktuelle Ausgabe der MERICS Economic Indicators hier online lesen.


 

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