Film: Der Prozess von Budapest, 2014

Filme, Videos, Medien

Der Prozess von Budapest
Ein Film von Eszter Hajidu

Info (pdf):
nevipe, Neue Folge, Heft 1+2/2015
docuzentrum@romev.de;   www.romev.de

Zwischen Juli 2008 und September 2009 war Ungarn Schauplatz einer brutalen Mordserie, deren Opfer Roma waren. Die ungarische Filmemacherin Eszter Hajdu dokumentierte den Prozess gegen die Angeklagten exklusiv und veröffentlichte ihre Arbeit 2013 als DVD: „Der Prozess von Budapest“.

Taten von beispielloser Brutalität. Bei den Anschlägen wurden sechs Roma, darunter ein vierjähriger Junge, getötet. 55 Menschen, ebenfalls fast alle Roma, wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Den letzten Mordanschlag verübten die Gewalttäter am 3. August 2009. Drei Wochen später wurden sie dann gefasst:  Vier Männer mittleren Alters mit einschlägiger rechtsextremer Vergangenheit.

Für nicht Wenige war es die schwerste Strafsache Ungarns im 21. Jahrhundert. Die Kritik an beispiellos schlampigen polizeilichen Ermittlungspannen und der starke Verdacht geheimdienstlicher Verstrickung erhöhten den öffentlichen Druck auf das Gericht enorm. Dem berechtigten, Interesse kam das Gericht mit ungewohnt liberaler Medienpolitik entgegen, bei der freie Medien an allen Prozesstagen uneingeschränkt Zugang hatten. So auch die ungarische Filmemacherin Eszter Hajdu, die den gesamten Prozess aufnehmen konnte. Damit hatten unabhängige Beobachter erstmals ein Verfahren in Ungarn gegen Neo-Nazis vollständig im Film nachvollziehen können. ......
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Filmausschnitt








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