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"Trostfrauen", Wiedergutmachung und Menschenrechte

An die japanische Regierung

11. August 2005

Worte sind mächtige Waffen, die viel Unheil anstiften können.
Ein verlogenes Wort über -zig Tausende Trostfrauen kann tief verletzen und lange weh tun:
zum Beispiel in japanischen Schulbüchern.
Nicht ausgesprochene Worte können ebenso tief verletzen und lange weh tun.

Ein ganzes Volk in Nord- und Südkorea erwartet seit Jahrzehnten ein deutliches Signal: „Schuldbekenntnis!“ ist so ein Wort.
Wir alle, die wir heute hier zusammengekommen sind,
erwarten ein deutliches Schuldbekenntnis von der japanischen Regierung.
Wir erwarten ein beherztes Schuldbekenntnis
und kein halbherziges Lippenbekenntnis.
Leere Worte, denen keine Taten folgen, werden gleich vergessen.
Niemand braucht sie, außer zum Verschleiern von Verbrechen.

Wir wollen und werden die Opfer nicht vergessen.
Weder die vielen Toten noch die wenigen Überlebenden.
Je mehr wir alle die koreanischen Opfer dem Vergessen entreißen,
ihnen in aller Welt mit unseren Demonstrationen eine Stimme und ein Gesicht geben,
umso mehr verlieren die Verantwortlichen in der Regierung Japans ihr Gesicht
und vielleicht auch bald ihre Stimme.

Jede Demonstration für die Trostfrauen - egal wo auf der Welt
ist ein Mahnmal für diese Opfer; und zwar ein lebendiges Mahnmal.
Wir fordern die japanische Regierung auf
sich mit einem Schuldbekenntnis der Vergangenheit zu stellen,
um den nachfolgenden Generationen in Japan und Korea
den Weg für Versöhnung und Heilung zu ebnen.
Versöhnung und Heilung zwischen den Menschen
in Korea und Japan ist möglich!
Das Wort kann eine mächtige Waffe sein.
Das Wort ist aber eher eine wunderbare Gabe,
den Menschen von Gott gegeben,
damit sie miteinander reden:
zum Beispiel über Schuld, Versöhnung und Heilung.

Carsten Rostalsky; Pfr.
Vorsitzender des Korea-AK im Berliner Missions-werk (BMW)

 

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"Trostfrauen"

WIEDERGUTMACHUNG ?

 

 
KANG Duk-Kyung:
"Bestraft die Verantwortlichen damit Friede werde"

 

Grundlegende Texte 1993

4.8.1993
Statement by the Chief Cabinet Secretary Yohei KONO on the result of the study on the issue of "comfort women"

4.8.1993
On the Issue of Wartime "Comfort Women". Hier sind die Ergebnisse der Nachforschungen durch die Regierung zusammengefasst.


Wichtige Texte

15.2.2007
US Congressional Hearings for WWII sex slaves of Japan. Testimonies.

1.3.2007
The Jeremiad of “Comfort Women” - Who sold us down the river?
Eine Zusammenfassende Darstellung des Problems "Trostfrauen"

27.3.2007
Erklärung der Frauen-Kommission des NCCJ

13.4.2007
Der Brief der PROK-Frauen an die Partnerkrichen in den USA.
Bericht dazu.

 

Texte aus den Hearings im US-Kongress

Resolution 121 (31.1.2007)
Rep. M. HONDA aus California brachte die Resolution 121 im Kongress ein

Resolution 121 mit Einführung durch Honda

Resolution 121 mit japanischer Übersetzung

Statements (15.2.2007):
M. Honda
M. Kotler
J. O'Here

Appeal - Center for Research and Documentation on Japan's War Responsibility

 

Reaktionen in Japan

ABE's Violent Denial. A. Dudden & K. MIZOGUCHI

Japan Anger at US Sex Slave Bill. BBC News

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