Mitgliederversammlung 2020

Mitgliederversammlung MV am 18. Sept. 2020 in Berlin
Um 15:30 Uhr im Berliner Missionswerk BMW in der Georgenkirchstr. 70, 10249 Berlin
Vorstandssitzung im BMW: 17.09. abends - 18.09.2020 Mittagessen. 

Die wichtigsten Tagesordnungspunkte der MV: Satzungsrevision und Neuwahlen

Die satzungsgemäße Mitgliederversammlung der Deutschen Ostasienmission e.V. fand am 18.09.2020 imBerloner Missionswerk unter der Leitung von Pfarrer i.R. Christoph Foerster statt. Als neue Vorsitzende wurde Frau Dr. Carola Hoffnamnn-Richter aus Ulm gewählt - als erste Frau an der Spitze der Deutschen Ostasienmission.

 


Grußworte:
Grußwort von Dr. Uwe Schmelter
Deutsch-koreanische Gesellschaft, DKG

Sehr geehrter Herr stv. Vorsitzender der Deutschen Ostasienmission, Lieber Herr Pfarrer Rostalsky,
Sehr verehrte Frau Pfarrerin Deml (BMW),
Sehr geehrter Herr Generalsekretär, Pfarrer Dr. Dieter Heidtmann (EMS Stuttgart)
Sehr verehrte Frau Gemeindepfarrerin Akiba,
Sehr geehrter Herr Gemeindepfarrer Cho Sung-Ho,
Liebe Mitglieder der Deutschen Ostasien Mission,
Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich bin dankbar und freue mich sehr darüber, daß die Deutsche Ostasienmission (m.W. zum ersten Mal) dem Präsidenten der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft (DKG) die Möglichkeit bietet, ein Grußwort bei der Jahreshauptversammlung an die anwesenden Mitglieder der DOAM zu richten.

Das ist eine große Ehre - nicht nur für mich persönlich, sondern auch für die DKG - aber viel mehr noch ein gutes Zeichen für eine sich so erfreulich entwickelnde Zusammenarbeit unserer beiden Organisationen, die ihre noch nicht allzu weit zurückliegenden Anfänge - vor Allem zum gemeinsamen Thema Korea -  haben.

Diese Zusammenarbeit läßt sich auch sehr punktgenau an der Persönlichkeit Ihres Vorsitzenden, Herrn Pfarrer Lutz Drescher festmachen, den ich 2004 zum ersten Mal bei der Konfirmation unserer Kinder in der Evangelisch Lutherischen Gemeindekirche in Seoul kennen- und schätzen lernen durfte.

Seitdem ist der Kontakt mit ihm nie abgebrochen und die DKG durfte sich in den letzten Jahren glücklich schätzen, Lutz Drescher mehrfach mit exzellenten Vorträgen zur Situation der Kirche in beiden Koreas als Gastredner unseren dankbaren Mitgliedern vorstellen zu dürfen. So entstand und vertiefte sich nicht nur sehr schnell das Interesse an der Arbeit der DOAM, auch unsere Zusammenarbeit bahnte sich zunächst vereinzelt, aber doch unaufhaltsam an. Heute sind wir gut und solide miteinander vernetzt und nehmen im beiderseitigen Interesse an unserer Vereinsarbeit teil. Daß Lutz Drescher auch noch ein langjähriges, höchst aktives und treues Mitglied der DKG ist, kommt der Sache dabei in höchstem Maße zugute.

Ganz besonders als Vorsitzender einer politisch und weltanschaulich unabhängigen, bilateralen Kultur- und Freundschaftsgesellschaft, die sich der Pflege, der Entwicklung und Vertiefung der deutsch-koreanischen Beziehungen auf allen Gebieten verpflichtet hat, ist es für mich von großer Bedeutung, die strategische Partnerschaft auch mit einer so großen, bedeutenden und segensreich wirkenden christlichen Missionsgesellschaft wie der DOAM und den ihr zugehörigen Institutionen wie dem Berliner Missionswerk, der Evangelischen Mission in Solidarität und ihren Schwestergesellschaften in Ostasien wie auch mit den hier anwesenden Gemeindeleitungen aus Japan und Korea zu pflegen und zu vertiefen.

Moderne christliche Missionsarbeit ist heute vor Allem auch Friedenspolitik - global, engagiert, aktiv, system- und konfessionsübergreifend.
Das sind auch unsere konzeptionellen, strategischen und operativen Arbeitsgrundlagen und genau da sehe auch ich den größten "gemeinsamen Nenner" mit der DOAM und den wichtigsten Synergieeffekt für die Arbeit der DKG wie auch für eine ertragreiche Zusammenarbeit mit Ihnen Allen.

Ich bedauere es sehr, daß Ihr ehemaliger Vorsitzender, Herr Pfarrer Paul Schneiss heute unvorhergesehen nicht unter uns sein kann. Ich hätte ihm gerne an dieser Stelle einen späten, aber ganz persönlichen Dank für seine herausragende Rolle beim Aufstand der demokratischen Kräfte in Gwangju ausgesprochen, dessen 40. Jahrestag wir in diesem Jahr begehen. Ein Paradebeispiel dafür, wie christliche, praxisorientierte Missionsarbeit auch jenseits von religiösen Anschauungen dem humanitären und gesellschaftspolitischen Wohl der Menschen dienlich sein kann.

In diesem Sinne darf ich der Arbeit der DOAM für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und Gottes Segen wünschen. Für Ihre heutige Mitgliederversammlung wünsche ich Ihnen gleichermaßen einen so harmonischen wie ertragreichen Verlauf.

Ich danke Ihnen für Ihre freundliche Aufmerksamkeit.


 

 

 

 

Informationen zur Studientagung (China) 

 

 

 

 

OAM-Gedenktage

04.06.1884 Gründung des AEPM (OAM) in Weimar

22.10.1945 Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission SOAM

26.02.1948 Gründung der japanischen Stiftung Christliche Oastasien-Mission in Kyoto, Japan

10.12.1952 Gründung der DOAM Deutsche Ostasienmission in Hamburg

1972 Gründung der EMS
Namensänderung zum 1.1.2012:
"Evang. Mission in Solidarität" EMS

1973 Gründung des BMW 

01.05.1980 Gründung der Diakonia-Schwesternschaft in Korea 

1982 Gründung des Tomisaka Christian Center TCC in Tokyo

23.02.1991Vereinigung von OAM-DDR und DOAM in Erfurt

Díe Vorsitzenden

1956 - 1968
Pfr. Erich Kühn

1968 - 1987
Prof. Dr. Ferdinand Hahn

1987 - 1992
Pfr. Hartmut Albruschat

1992 - 2011
Pfr. Paul Schneiss

2011 - 2017
Pfr. Hartmut Albruschat

2017  -  Interim
Pfr. Carsten Rostalsky, Stellv.
Pfr. Rainer Lamotte, Stellv.

2017ff
Lutz Drescher

Geschichte der DOAM

4. Juni 1884 Gründung des Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsvereins AEPM

1929 Umbenennung in Ostasienmission

Der AEPM benannte sich 1929 offiziell in "Ostasienmission" oder OAM um. Der Titel hatte schon seit 1921 als Untertitel Verwendung gefunden. Das sollte aber nicht bedeuten, dass der Verein für alle Zeiten sich auf Mission in Ostasien beschränken wollte... Im Jahresbericht von 1911 schreibt Missionar Emil Schroeder zu Kirche und Mission: "Nur die Kirche ist stark, die Mission treibt. Nur dort ist sie wirksam als Macht, wo sie Mission treibt."

1945 Trennung des schweizerischen Zweiges und Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission (SOAM)

1952 Gründung der Deutschen Ostasienmission (DOAM)

1972 Gründung des Evang. Missionswerkes in Südwestdeutschland EMS

1973 Gründung des Berliner Missionswerks BMW

1992 Vereinigung von OAM (im Bereich der ehemaligen DDR) und DOAM (im Bereich der ehemaligen BRD) zur Deutschen Ostasienmission DOAM.

2002 Vereinbarung zu enger Zusammenarbeit von SOAM und DOAM

2005 Publikation "Info-Brief der DOAM" (3 mal jährlich) 

2007/2008 Satzungsänderung

2009 Neugründung der Stiftung "Christian East Asia Mission" in Kyoto, Japan

Die Geschäftsführer

1968 - 1975
Pfr. Paul Schneiss

1975 - 1978
Pfr. Hiroshi Murakami /
Pfr. Hartmut Albruschat

1978 - 1994
Pfr. Dr. Winfried Glüer

1993 (Sep) - 1996 (Sep)
Pfr. Ingo Feldt (Berlin)

1996 - 2001
Pfrin. Sabine Bauer

2001 - 2016
Lutz Drescher

2016  -  2018
Pfr. Solomon Paul Benjamin

2018 -
Pfr. Georg Meyer