Weihnachtsgruß 2012

Weihnachtsgruß und Dank der Deutschen Ostasienmission, 2012
(Click here for English Version)

Die Deutsche Ostasienmission grüßt alle Leserinnen und Leser mit einem Weihnachtsbrief des scheidenden Generalsekretärs der EMS (Stuttgart).

Wir danken allen und bitten auch im neuen Jahr um Ihre engagierte Begleitung der Beziehungen nach Ostasien.

Liebe Leser,
liebe Freunde der Deutschen Ostasienmission,
die DOAM ist seit 1972 Teil der EMS (Ev. Mission in Solidarität) und des BMW (Berliner Missionswerk). Damals übernahmen beide Werke die Aufgaben, die sich die Ostasienmission gestellt hatte und erweiterten den Aufgabenkatalog, der wiederum zurückwirkt auf die DOAM. Nun geht zum Jahresende 2012 der Generalsekretär der EMS in den Ruhestand. Als Weihnachts- wie als Abschiedsgruß hat er die folgende weihnachtliche Meditation geschrieben, mit der auch wir als DOAM Sie alle grüßen möchten, verbunden mit dem Dank an Bernhard Dinkelaker und an alle Beter und Spender. Möge Gottes Segen zu Ihnen allen Kommen und bei Ihnen bleiben, auch im neuen Jahr. Ihre DOAM.

Dear Reader,
dear Friends of the German East Asia Mission (DOAM)
DOAM is part of EMS and BMW since 1972. At that time both mission agencies took over relations and work in East Asia. Today DOAM still feels very much "at home" with all the partners in China, Japan, Korea, and Taiwan. Now, the General Secratary of EMS, Rev. B. Dinkelaker is going to retire by the end of this year. With his Christmas message we say thanks to all of you who continue to be engaged in the ongoing partnership between East Asia and Germany. May God's blessing come upon you and stay with you into the new year. German East Asia Mission.

 

Mache dich auf und werde Licht,
denn dein Licht kommt,
und die Herrlichkeit des Herrn
geht auf über dir.

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich
Und Dunkel die Völker,
aber über dir geht auf der Herr,
und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
(Jesaja 60, 1+2)

 

 

Stuttgart, November 2012

Liebe Freundinnen und Freunde der EMS,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

was hat ein Künstler aus Bethlehem vor Augen, wenn er die Weihnachtsgeschichte mit Bildern nacherzählt? Der palästinensische Künstler Sliman Mansour ist in Bethlehem und seiner Umgebung aufgewachsen. Der Ort der Geburt Jesu ist für ihn kein ferner oder metaphorischer Ort, er ist real, ganz nah, präsent. Nicht als Touristenziel, sondern im Alltag seiner Bewohner. Deshalb verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart. Doch wer ist der Mensch und Künstler Sliman Mansour?

Er kommt aus einer griechisch-orthodoxen Familie, geboren 1947 im Dorf Bir Zeit bei Ramallah. Der Vater starb früh, die Mütter fand Arbeit beim Lutherischen Weltbund in Jerusalem. So kam der kleine Sliman als Internatsschüler nach Beit Jala und besuchte die Lutherische Schule in Bethlehem. Sein deutscher Kunstlehrer erkannte sein künstlerisches Talent, förderte ihn und führte ihn in die Grundlagen europäischer Kunst ein. 1962 gewann er mit 15 Jahren einen UN-Kinder-Malwettbewerb zu dem Thema „Unsere Herzen rufen nach Frieden" und begann schon in jungen Jahren, mit Porträtzeichnungen etwas Geld zu verdienen. Die enge und liebevolle Beziehung zu seinen Großeltern eröffnete ihm einerseits den Zugang zu orthodoxen Gottesdiensten und zur Ikonenmalerei, andererseits, über die Bienenstände und Hühnerverschläge der Großmutter, den Umgang mit Lehm als Material. Die Familie weckte auch sein großes Interesse an palästinensischer Literatur und Volkskunst. Alle diese Elemente sollten in seinen Werken ihren Niederschlag finden.

Als junger Mann in Jerusalem erregte er mit seinen Bilder Aufmerksamkeit. Der Traum von einem Studium am Chicago Art Institute wurde jedoch durch den Sechstagekrieg 1967 zunichte gemacht. Dafür entdeckte er in dem Teil der Stadt, der seit 1948 zu Israel gehörte, die Bezalel-Akademie für Kunst und Design. Das Studium dort führte ihn mit palästinensischen und mit israelischen Künstlerfreunden zusammen. Im Berufsleben sah er es dann als seine Aufgabe, in arabischen Schulen ein Kunstbewusstsein zu entwickeln. Er wurde 1975 zum Mitbegründer einer palästinensischen Künstlervereinigung, doch die Versuche, 1979 mit einer eigenen „Galerie 79" und ab1994 mit dem Al-Wasiti-Kunstzentrum kritische Kunst zu zeigen, wurden von der Militärverwaltung mit Schließung, Anklagen und Gefängnisstrafen beantwortet. Dennoch wurde eine Reihe von gemeinsamen israelisch-palästinensischen Ausstellungen unter dem Slogan „Nein zur Besatzung" organisiert. Die Solidarität kritischer israelischer Künstler wurde zu einer wichtigen Erfahrung. Bis heute ist Mansour als Künstler und Lehrer tätig und hat sich besonders um traditionelle palästinensische Handwerkskunst verdient gemacht.

Seine Kunst vereinigt unterschiedlichste Stilelemente und Materialien: Von Porträts und Karikaturen über Ikonen im byzantinischen Stil zu abstrakten Formen und Kunstwerken aus Lehm und Hennafarben. Zu den Motiven gehören das dörfliche, ländliche Leben in Palästina ebenso wie die harsche Realität des Lebens unter der Besatzung, das Gefängnis und die Sehnsucht nach Frieden. Ein Motiv durchzieht sein Werk in unterschiedlichster Form und Gestalt: die Frau, bei der Ernte oder Flöte spielend, im Dorf oder auf dem Feld, die Mutter, die ihr Kind trägt, die die Stadt Jerusalem birgt, erkennbar als Palästinenserin gekleidet.

So ist das 1984 gemalte Bild „Flucht nach Ägypten" ganz geprägt von der gebückten, knienden Frau, die ihr schlafendes Kind in den Armen hält. Die fahle Farbe zeichnet eine trostlose Landschaft. Ein wüstenhaftes Bergland und ein gelber Himmel setzen sich am Horizont ins Unendliche fort. Der einsame Esel im Hintergrund ist das einzige Lebewesen. Josef, der Mann ist nirgends zu erkennen. Maria, die Frau, kniet barfuß vor der Leitplanke einer modernen, asphaltierten Schnellstraße, ein Strommast zeichnet sich ab. Wir sind im Jetzt. Ein Schild mit drei Pyramiden deutet die Richtung an. Es könnten ebenso Zelte sein, Symbol eines Flüchtlingslagers. Das Tuch auf den Knien weist auf UN-Hilfslieferungen hin. Hier kniet keine Bettlerin, denn sie wird mit dem Nötigsten versorgt. Hier kniet auch keine unterwürfige Bittstellerin. Hier beansprucht eine Frau mit ihrem Kind ihren Raum, mitten auf der Autobahn. Sie trägt ein blaues Kleid, Kennzeichen von Marias Stellung und Würde, mit Bordüren palästinensischer Stickkunst. Die Farbe ist abgeschossen, passt sich dem Gelb der Wüste an, ebenso wie das Kopftuch, das im heißen Wüstenwind weht. Aber in diesem lebensfeindlichen Umfeld behauptet sie sich. Ihre gebückte Haltung und ihr Blick mögen etwas Trostloses ausdrücken, aber keine Angst. Sie beschützt ihr Kind, das tief schläft. Und sie zwingt diejenigen, die sich auf der Straße nähern, zum Anhalten. Seht mich! Nehmt mich wahr! Diese Maria steht für alle Frauen, die auf der Flucht sind, die Opfer sind von Krieg, von Gewalt, von Vertreibung. Und doch ist sie nicht nur Opfer. In der scheinbaren Demut liegt Kraft, Lebenswille, der das schwache, verletzliche Leben trägt und erhält, selbst unter widrigsten Umständen. Es ist die Kraft der Mutter des Kindes, die auch da, wo es angesichts der Machtverhältnisse absurd erscheint, standhält und Würde für sich und ihr Kind einfordert. Diese „Flucht nach Ägypten" ist mehr als ein Entkommen aus tödlicher Gefahr. Slimans Maria blickt einer drohenden Gefahr ins Auge, als wolle sie sagen: Ihr könnt mir alles nehmen, nur nicht mein Kind und meine Würde. Als Betrachter können wir uns diesem Bild nicht entziehen. Ist sie uns lästig, ist sie im Weg? Oder bleiben wir voller Respekt und in tiefer Achtung stehen?

Die alte, oft genug rührselig erzählte Geschichte von der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten wird in Mansours Bild beklemmend real, kommt uns nahe. Und gerade darin wird sie zur Hoffnungs- und Verheißungsgeschichte. Mitten in der Finsternis, mitten in dem lebensfeindlichen, kraftlosen, fahlen Gelb bricht ein Licht durch. Gottes Herrlichkeit schafft sich Bahn. Verhalten, nicht strahlend. Gebeugt, aber mit einer großen inneren Stärke. Dort, wo wir es nicht vermuten und wo wir nicht auf die Idee kämen zu suchen, dort stellt sich Gott uns in den Weg, als das schlafende Kind in den Armen seiner kämpfenden Mutter, die keine andere Waffe hat als sich selbst, ihren Anspruch auf Leben, und die Entschlossenheit, das neu geborene Leben zu schützen. Es ist dieselbe Maria, die nach der Ankündigung der Geburt ihres Kindes das kühne Magnificat angestimmt hatte, das Lied von Gottes Parteinahme für die Armen, und die als Zeugin den ganzen Lebensweg ihres Sohnes mitgehen wird, bis unter das Kreuz.

Sliman Mansours Maria ist als palästinensische Frau gezeichnet, doch sie ist ebenso die syrische, die afghanische, die sudanesische, die mexikanische Frau, die Zuflucht sucht vor Gewalt, oder die Frau aus der Ukraine, aus Thailand, aus Sri Lanka, aus den Philippinen, die sich in Deutschland, in Korea, in Hongkong durchschlägt. Sie ist die Frau, die scheinbar ohnmächtig den Mächtigen ausgeliefert ist, und die biegsam und standfest Widerstandskraft und Hoffnung verkörpert. Mitten im fahlen Zwielicht, mitten in der trostlosen Wüste kündigt sich auf verborgene Weise die Verheißung des Propheten an: „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt." Diese Hoffnung richtet überall auf der Welt Menschen auf. In dem gefährdeten Flüchtlingskind, im Bild geborgen im Schutz seiner Mutter, finden sie den Grund ihrer Hoffnung, die sich in der Botschaft ausdrückt: „Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir."

Mit diesem Bild verabschiede ich mich zugleich von Ihnen auf meinem Weg in den vorgezogenen Ruhestand. Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit Sliman Mansour in der Weihnachtsgeschichte die Kraft Gottes entdecken können, die gerade in den Schwachen mächtig ist.

Mit herzlichem Dank für viele Jahre der Weggemeinschaft und herzlichen Grüßen

 

Bernhard Dinkelaker
- Generalsekretär -

 

[English Version]

 

Arise, shine,
for your light has come,
and the glory of the Lord
rises upon you.

See, darkness covers the earth
and thick darkness is over the peoples,
but the Lord rises upon you
and his glory appears over you.
(Isaiah 60: 1-2)

 

Stuttgart, November 2012

Dear friends of the EMS, dear staff members,

What goes through the mind of an artist from Bethlehem when he retells the Christmas story in pictures? The Palestinian artist Sliman Mansour grew up in and near Bethlehem. The place where Jesus was born is for him not a distant or metaphorical place, it is real, near, present. Not as a tourist attraction, but in the everyday life of the inhabitants. Past and present melt into one. But who is this man, the artist Sliman Mansour?

He comes from a Greek Orthodox family and was born in 1947 in the village of Bir Zeit, near Ramallah. His father died early, his mother found work with the Lutheran World Federation in Jerusalem. So at a tender age Sliman came as a boarder to Beit Jala and attended the Lutheran School in Bethlehem. His German art teacher recognized his artistic talent, encouraged him and introduced him to the basics of European art. In 1962 at the age of 15 he won a UN Children's Painting Competition on the theme "Our hearts call for peace" and began at an early age to earn some money with portrait drawings. It was the close and loving relationship with his grandparents which introduced him on the one hand to Orthodox worship and to icon painting, whilst on the other hand his grandmother's beehives and hen coops taught him the use of clay as a modelling material. The family also sparked his interest in Palestinian literature and folk art. All these elements were to be reflected in his works.

As a young man in Jerusalem, he attracted attention with his pictures. However, the dream of studying at the Chicago Art Institute was shattered by the Six Day War in 1967. But in a part of town that has belonged to Israel since 1948, he discovered the Bezalel Academy of Art and Design. Studies there led him to make friends with Palestinian and Israeli artists. When he started to work, he then saw it as his task to develop an awareness for arts in Arab schools. In 1975 he then became co-founder of a Palestinian artists' association. But when, in 1979, he opened his own "Gallery 79" and then from 1994 exhibited critical works of art in the Al-Wasiti Art Centre, he met with opposition from the military administration in the form of closure, indictments and prison terms. Nevertheless, a number of joint Israeli-Palestinian exhibitions were organized under the motto "No to Occupation." Solidarity with critical Israeli artists became an important experience. Down to the present, Mansour has worked as an artist and teacher, and has made an outstanding contribution to traditional Palestinian handicrafts.

His art style combines different styles and materials, from portraits and caricatures to icons in the Byzantine style, abstract forms and art works made of clay and henna dyes. His motives include rural village life in Palestine as well as the harsh realities of life under occupation, prison scenes and the yearning for peace. One theme pervades all his work in many different shapes and forms: the woman – whether playing the flute or bringing in the harvest, whether in the village or on the field, the mother carrying her child, within the city of Jerusalem, recognizable as a Palestinian by her dress.

Thus the picture "Flight to Egypt", painted in 1984, is completely dominated by the stooping, kneeling woman holding her sleeping child in her arms. The pale colour depicts a bleak landscape. A desert-like mountain landscape and a yellow sky extend into the endless distance. The lone donkey in the background is the only living creature. Joseph, her husband, is nowhere to be seen. Mary, the woman, is kneeling barefoot in front of the guard rail of a modern, paved highway, and an electricity pylon is visible. We are in the present. A sign with three pyramids shows the way to Egypt – but they could also be tents, symbol of a refugee camp. The cloth on her knees comes from UN relief supplies. The woman kneeling here is not a beggar, because she already has her basic needs. She is on her knees, but not as a servile supplicant. This is a woman with her child, claiming space in the middle of a highway. She is wearing a blue dress, the symbol of Mary's position and dignity, and the borders are embroidered in the Palestinian tradition. The colour is faded, consistent with the yellow desert, like the headscarf blowing in the hot desert wind. But in this hostile environment she makes her stand. Her stooping pose and the expression on her face express bleakness, but not dismay. She is protecting her child, who is sound asleep. And she forces those coming up the road to stop. "Look at me! Take notice of me!" This Mary stands for all women who are refugees, victims of war, of violence, of displacement. And yet she is not just a victim. In the apparent humility lies strength, the will to live, bearing and sustaining weak and vulnerable life, even under the most adverse conditions. It is the strength of a child's mother who holds out, even where it seems absurd, given the balance of power, and demands dignity for herself and her child. This "Flight to Egypt" is more than an escape from mortal danger. Slimans Mary looks imminent danger in the eye, as if to say: "You can take everything away from me, but not my child and not my dignity". Looking at this picture, we cannot ignore it. Is this woman annoying, is she in the way? Or do we remain standing with deep respect and high regard?

The old story of the Flight of the Holy Family to Egypt, often told sentimentally, gains an oppressive reality in Mansour's picture, it gets under our skin. And precisely for that reason it becomes a story of hope and promise. In the midst of darkness, in the middle of the hostile, feeble, wan yellowness, a light is breaking through. God's glory is revealed. Cautiously, not radiantly. Bent, but with a great inner strength. Where we would never expect to find it, where we would never think to look for it, there we encounter God, in the shape of a sleeping child in the arms of his struggling mother, who has no other weapon than her own self, her claim to life, and her determination to protect the newly born life. It is the same Mary who had sung the bold Magnificat after the Annunciation of her child's birth, the song of God's partiality to the poor; the same Mary, who accompanied the entire life of her son as a witness, even to the cross.

Sliman Mansour's Mary is portrayed as a Palestinian woman, but she is at the same time a Syrian, Afghan, Sudanese or Mexican woman, seeking refuge from violence, or a woman from the Ukraine, Sri Lanka or the Philippines, trying to survive in Germany, Korea or Hong Kong. She is the woman who is seemingly powerless to resist those with power, yet she embodies resilient and stable strength and hope. In the dim twilight, in the middle of the barren desert the promise of the prophet is secretly proclaimed: "Arise, shine, for your light has come." This hope sustains people all over the world. This vulnerable refugee child, securely protected by his mother in this picture, shows the reason for their hope, expressed in the message: "The Lord rises upon you and his glory appears over you."

With this picture I say farewell to you on my way to early retirement. I hope that like Sliman Mansour you may discover in the Christmas story the power of God that is "made perfect in weakness".

With sincere thanks for many years of companionship, and with warm regards,

 

Bernhard Dinkelaker
- General Secretary -

OAM-Gedenktage

04.06.1884 Gründung des AEPM (OAM) in Weimar

22.10.1945 Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission SOAM

26.02.1948 Gründung der japanischen Stiftung Christliche Oastasien-Mission in Kyoto, Japan

10.12.1952 Gründung der DOAM Deutsche Ostasienmission in Hamburg

1972 Gründung der EMS
Namensänderung zum 1.1.2012:
"Evang. Mission in Solidarität" EMS

1973 Gründung des BMW 

01.05.1980 Gründung der Diakonia-Schwesternschaft in Korea 

1982 Gründung des Tomisaka Christian Center TCC in Tokyo

23.02.1991Vereinigung von OAM-DDR und DOAM in Erfurt

Díe Vorsitzenden

1956 - 1968
Pfr. Erich Kühn

1968 - 1987
Prof. Dr. Ferdinand Hahn

1987 - 1992
Pfr. Hartmut Albruschat

1992 - 2011
Pfr. Paul Schneiss

2011 - 2017
Pfr. Hartmut Albruschat

2017  -  Interim
Pfr. Carsten Rostalsky, Stellv.
Pfr. Rainer Lamotte, Stellv.

2017ff
Lutz Drescher

Geschichte der DOAM

4. Juni 1884 Gründung des Allgemeinen Evangelisch-Protestantischen Missionsvereins AEPM

1929 Umbenennung in Ostasienmission

Der AEPM benannte sich 1929 offiziell in "Ostasienmission" oder OAM um. Der Titel hatte schon seit 1921 als Untertitel Verwendung gefunden. Das sollte aber nicht bedeuten, dass der Verein für alle Zeiten sich auf Mission in Ostasien beschränken wollte... Im Jahresbericht von 1911 schreibt Missionar Emil Schroeder zu Kirche und Mission: "Nur die Kirche ist stark, die Mission treibt. Nur dort ist sie wirksam als Macht, wo sie Mission treibt."

1945 Trennung des schweizerischen Zweiges und Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission (SOAM)

1952 Gründung der Deutschen Ostasienmission (DOAM)

1972 Gründung des Evang. Missionswerkes in Südwestdeutschland EMS

1973 Gründung des Berliner Missionswerks BMW

1992 Vereinigung von OAM (im Bereich der ehemaligen DDR) und DOAM (im Bereich der ehemaligen BRD) zur Deutschen Ostasienmission DOAM.

2002 Vereinbarung zu enger Zusammenarbeit von SOAM und DOAM

2007/2008 Satzungsänderung

2009 Neugründung der Stiftung "Christian East Asia Mission" in Kyoto, Japan

Die Geschäftsführer

1968 - 1975
Pfr. Paul Schneiss

1975 - 1978
Pfr. Hiroshi Murakami /
Pfr. Hartmut Albruschat

1978 - 1994
Pfr. Dr. Winfried Glüer

1993 (Sep) - 1996 (Sep)
Pfr. Ingo Feldt (Berlin)

1996 - 2001
Pfrin. Sabine Bauer

2001 - 2016
Lutz Drescher

2016  -  2018
Pfr. Solomon Paul Benjamin

2018 -
Pfr. Georg Meyer

SOAM


SOAM-Homepage

4.Juni 1884
Gründung des AEPM

1929
Umbenennung in Ostasienmission

1945
Trennung des schweizerischen Zweiges und Gründung der Schweizerischen Ostasien-Mission (SOAM)

2002
Vereinbarung zu enger Zusammenrabeit von SOAM und DOAM

2009 Jubiläum der OAM - 125 Jahre
ausgerichtet von der SOAM 

SOAM / HdB
Das Haus der Begegnung (HdB) in Kyoto wurde von Prof. Dr. Werner Kohler gegründet. Es ist eine eigene Sftung nach japanischem Recht.