2005: Erklärung zum Privatschulen-Gesetz

The Presbyterian Church in the Republic of Korea  PROK

 

Erklärung zum neuen Gesetz betr. Privatschulen

Am 20. Dezember 2005 veröffentlichte der Ausschuss für Kirche und Gesellschaft eine Erklärung zum revidierten Gesetz für Privatschulen, das am 9. Dezember vom Parlament verabschiedet worden war. In dieser Erklärung begrüßt der Ausschuss das neue Gesetz, weil es "für Transparenz und Demokratie in den Privatschulen beiträgt".

Das Gesetz verlangt, dass ein Viertel des 7-köpfigen Vorstandes einer Schule aus den Eltern und Lehrern gewählt wird. Damit soll auch Korruption verhindert werden. Das Gesetz verbietet auch, dass Verwandte des Vorsitzenden eines Schulvorstandes zum Präsidenten oder Direktor gewählt werden, unabhängig von der Schulart (von Grundschulen bis Universitäten).

Die Erklärung kam als Reaktion auf eine starke Protestbewegung, die vor allem vom CCK (Christian Council of Korea) getragen wird, einem konservativen Flügel der protestantischen Kirchen Koreas, und von der Grand National Party, der wichtigen Oppositionspartei im Parlament. Sie beschuldigen die regierende Uri-Partei der Zerstörung der Selbständigkeit der Privatschulen im Land.


 (Stand: April 2005)

1,974 Privatschulen,

davon 482 (=24,4%) in der Hand der 7 großen Religionen Südkoreas, u.a. Protestanten, Katholiken und Buddhisten.

Von den 482 Schulen gehören 349 zu protestantischen Kirchen.

 



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