Sinti & Roma - Gedenken 2010

Sinti / Roma und Kirchen
 

27. Januar 1945 / 2010

Heute vor 65 Jahren wurden die noch im Lager Auschwitz und Nebenlagern verbliebenen Häftlinge durch sowjetische Truppen befreit.

Dieser Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ist Anlass für uns und unseren Partner, das Buraku Befreiungszentrum unserer Partnerkirche in Japan, weiterhin für eine Ende jeglicher Diskriminierung einzutreten.


Vor 65 Jahren befreit

Konzentrationslager Auschwitz
aus der wissen.de-Redaktion

Auschwitz ist zum Inbegriff des nationalsozialistischen Terrors geworden. Im Jahr 1940 wurde es in Betrieb genommen und nur ein Jahr später zum Vernichtungslager ausgebaut. In den Einzellagern - darunter Birkenau - starben bis November 1944 über eine Million Menschen, vor allem Juden aus europäischen Ländern sowie Sinti und Roma und Polen, durch Giftgas. Erst am 27. Januar 1945 konnte die Rote Armee die wenigen Überlebenden des Konzentrationslagers retten. Am Tag zuvor hatte die NS die Zerstörung der Krematorien angeordnet, um alle Beweise für den organisierten Massenmord zu vertuschen.

Als die Rote Arme das KZ Auschwitz-Birkenau entdeckte, fand sie nur noch einige Tausend Menschen vor, von denen viele wenige Tage nach der Befreiung an Entkräftung starben. Zehntausende Häftlinge hatten die Nazis vor den anrückenden Russen noch auf Todesmärsche geschickt, die ein Großteil nicht überlebte.

Weitere Texte zum 27. Januar 2010:

Der BW-Landtagspräsident Peter Straub "Rechtsstaat muss wehrhaft sein gegen Rassismus, Antisemitismus, Intoleranz und Menschenfeindlichkeit".
Als pdf-Datei >hier

Erklärung des Rates der EKD zum Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. 27. Januar 2005. Link >hier


 

2./3. August 1944

Auflösung des "Zigeunerlagers" in Auschwitz-Birkenau

Buraku in Japan, Dalit in Indien und Sinti & Roma in Deutschland bzw. Europa gehören zu den diskriminierten Minderheiten

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2. August 1944: Auflösung des "Zigeunerlagers" in Auschwitz-Birkenau


Damit sich Völkermord niemals wiederholt, erinnern wir:

am 2. August 1944 wurden die 2900 in Auschwitz-Birkenau verbliebenen Sinti und Roma auf Befehl des Reichssicherheitshauptamtes ermordet. Der vorangegangene Versuch, 6000 Sinti und Roma am 16. Mai 1944 in den Gaskammern umzubringen, scheiterte am Widerstand der Häftlinge. Daraufhin wurden alle noch arbeitsfähigen Lagerinsassen selektiert und in andere Konzentrationslager überführt. Zurück blieben Frauen, Kinder, Alte und Kranke. Sie alle fanden in der Nacht zum 3. August den Tod in den Gaskammern in Auschwitz.
(Siehe auch http://www.ems-online.org/30.html)



Internationaler Romatag - 8. April

Buraku in Japan, Dalit in Indien und Sinti & Roma in Deutschland bzw. Europa gehören zu den diskriminierten Minderheiten

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Roma-Fahne, 1971

Am 8. April feiern Sinti und Roma in aller Welt. Im Jahr 1971 fand der erste internationale Roma Kongress in London statt, der zur Gründung der Internationalen Roma Union führte. Dieser Kongress lehnte die diskriminierende Fremdbezeichung durch das Wort "Zigeuner" ab und beschrieb das Ziel der Emanzipation der Sinti und Roma auf der lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Ebene. Das EMS fordert auf zur Solidarität mit Sinti und Roma in Deutschland und weltweit und gratuliert zum Feiertag am 7. April.


in Birkenau

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mit freundlicher Erlaubnis des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg

Deutsche Sinti/Roma

Buraku in Japan

Webpage der Buraku Liberation League - Partner in Japan  

Dalit-Solidarität in D

Solidarität mit den "Unberührbaren" in Südasien

"Indische Apartheid"