Präsidentschaftswahl 2012 in Südkorea

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Kurz nach der Präsidentschaftswahl in Südkorea am 19.12.2012 schrieb Christoph Pohlmann, der Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Südkorea, die folgende Analyse mit einem Ausblick auf die Zukunft. Wir veröffentlichen dieses Dokument mit der freundlichen Erlaubnis von Christoph Pohlmann.

Quelle: Friedrich Ebert Stiftung, Korea Office, Wahlbericht. www.fes-korea.org

In der Einleiitung heisst es:

 Die konservative Kandidatin Frau Park Geun-Hye hat die Präsidentschaftswahl am 19. Dezember 2012 in Südkorea gewonnen. Sie setzte sich mit 51,6 Prozent klar gegen den liberaldemokratischen Gegenkandidaten Moon Jae-In durch (48,0 Prozent). Damit hat die konservative Regierungspartei in diesem Jahr sowohl die Parlaments- als auch die Präsidentschaftswahl gewonnen.

 Die Wahl wurde von innenpolitischen Themen dominiert. Vor allem die Bereiche Wirtschaft, Arbeit und Soziales standen im Mittelpunkt. Nordkorea spielte dagegen nur eine untergeordnete Rolle für die Wahlentscheidung. Frau Park hat es geschafft, sich als verlässliche Kandidatin für eine berechenbare Politik zu präsentieren. Moon Jae-In verfügte zwar über ein konkreteres und ambitionierteres Wahlprogramm, konnte dieses aber nicht in einer übergeordneten Botschaft vermitteln. Außerdem ist es der Opposition nicht gelungen, den zwischenzeitlichen unabhängigen Kandidaten Ahn Cheol-Soo wirksam einzubinden.

 Die südkoreanische Regierungspolitik dürfte durch die Wahl von Frau Park durch Kontinuität geprägt sein. Allenfalls gegenüber Nordkorea ist eine graduelle Abkehr von der Politik ihres Amtsvorgängers Lee Myung-Bak zu erwarten. Die liberaldemokratische Opposition muss sich dagegen programmatisch, personell und inhaltlich neu aufstellen. Ahn Cheol-Soo könnte zukünftig eine noch bedeutendere Rolle in der südkoreanischen Innenpolitik spielen.


 

Hier der vollständige Text der Analyse von Christoph Pohlmann

Präsidentschaftswahl 2012 in Südkorea

 

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